Store & Goods Sommer Shooting – Schweizer Innovation Teil 3

Wir stellen euch drei weitere der Innovativsten Schweizer Designer vor! Schaut euch durch und unterstützt die Brands.

Im dritten Teil unseres Schweizer Design Shootings stellen wir euch gleich eine geballte Ladung Frauen Power vor. Ihre Innovativen Designs heben sie von der Menge ab. Merkt euch diese Namen!

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YVY

2013 wurde das Schweizer Label von Gründerin Yvonne Reichmuth ins Leben gerufen. YVY  macht wandelbare und feminine Accessoires welche ein simples outfit in einen einzigartigen Look verwandeln.

YVY steht für ausgewählte Materialien und entfernt sich von unpersönlicher Massenware. Jedes Produkte wird von Yvonne und ihrem Team handangefertigt. Dies ermöglicht auch von den Kunden gewünschte Customanfertigungen.

Die Kollektionen sind in YVY’s Webshop erhältlich und in einigen ausgewählten Boutiquen.

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Lea Vogel

Wann/Wieso hast du dein Label gegründet?

Ich habe mein Label letztes Jahr gegründet. Mein Anliegen war es natürliche, nachhaltige Materialen, Detail und Handwerk mit einer zeitlosen, reduzierten und minimalen Mode zu verbinden. Minimalistische Funktionalität rückt in den Vordergrund. Mode ist für mich eine Ausdrucksform. Ich sehe die Mode als Anerkennung meines Wunsches nach Veränderung, nach Aufbruch und Mischung. Mode besitzt die Möglichkeit lang Vergessenes oder Missachtetes (z.b. handwerkliche Techniken, Materialien,…) in die Gegenwart zu holen und lässt somit Kulturen weiterleben.

Wolltest du schon immer eine eigene Kleiderlinie haben?

Ich fand es schon immer eindrücklich und wunderschön, aus einem schönen Stoff, etwas zu erschaffen, damit zu arbeiten und etwas Neues daraus zu gestalten. Das wunderschöne an meinem Beruf, finde ich die Vielseitigkeit. Ich kann Mode entwerfen, Materialen aussuchen und sie verarbeiten. Dazu gehört aber auch der Grafische Teil, Lookbook entwerfen, Fotografieren, Inszenierung planen. Das Ganzheitliche an der Mode fasziniert mich und macht es zu einem herausfordernden und spannenden Beruf.

Woher nimmst du die Inspiration für deine Teile?

Ich nehme meine Inspiration aus Dingen welche mich in den Bann ziehen. Oft sind dies Bücher und Filme. Ich liebe es mich in ein Thema zu vertiefen und mein Wissen zu erweitern. Bei meiner Abschlusskollektion, welche auch einen grossen Teil der jetzigen Kollektion einnimmt, habe ich mich mit dem Thema “Geheimnisse der Liebe” auseinander gesetzt.

Was ist dir wichtig bei der Herstellung der Stücke?

Alle Kleidungsstücke von Lea Vogel werden in meinem eigenen Atelier von Hand gefertigt. Mir ist es wichtig die Wertschätzung in jedem Stück zu haben. Es ist ein Kleidungsstück, welches von Hand gefertigt wird, keine Massenanfertigung, sondern ein Einzelstück.

 Wie sieht die Zukunft aus für Lea Vogel?

Ich möchte mein Label noch mehr in Richtung Nachhaltigkeit lenken. Meine Kleider sollen nicht in der Fast-Fashion Welt Leben sondern dagegen halten. Es entstehen wenige Teile, die sich zeitlos und ohne Problem, auch in der nächsten Saison eingliedern lassen. Eine Kollektion die von Jahr zu Jahr auf sich aufbaut. Mein Anliegen reduziertes und minimales Design zu erschaffen, um mit einem Minimum an Mitteln, ein Maximum an Aussage zu erreichen, möchte ich vertiefen.

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Nina Van Roojien

Nach einer Anstellung als Stylistin/Designerin beim Schweizer Warenhaus ABM gründete Nina van Rooijen 1999 ihr eigenes Label – Nina van Rooijen, Collection Limitée. Darüber hinaus arbeitete sie als Stylistin für redaktionelle und kommerzielle Fotoproduktionen im In- und Ausland. Im Jahr 2000 gewann sie den Publikumspreis sowie den 2. Jurypreis des Schweizerischen Mode-Talentwettbewerbs Prix Bolero in Zürich.  Nina van Rooijens Kollektionen zeichnen sich durch schlichte Eleganz und raffinierte Details aus. Zudem betreibt sie heute mit ihrem Mann Jeroen van Rooijien das Cabinet in den Viaduktbögen. Schaut vorbei und lasst euch verzaubern.

Designers of Switzerland – Teil 3

Almost Last but not least weitere drei Designer aus unser Schweizer Fashionstrecke!

Paradis Des Innocents

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Paradis des Innocents ist eines jener Zürcher Labels, das seine Wurzeln noch in der „vor-digitalen“ Zeit der frühen neunziger Jahre hat. Damals begannen Designers Stefania Samadelli und Simone Klemm, Absolventinnen der Modeklasse der Hochschule für Gestaltung in Zürich, ihre Kollektion zu entwickeln. Vom damals rauen Maag-Areal zog das Duo später an die Oberen Zäune in der Altstadt von Zürich. 2008 erfolgte der Umzug an die Oetenbachgasse, nur ein paar Schritte von der Bahnhofstrasse entfernt. Seit 2016 führt Samadelli das Label alleine. Ihre Kollektion aus Stoffen, die aus der Schweiz, Italien und Deutschland kommen, umfasst drei Dutzend Teile, die sich vornehm im Dienste der Trägerin zurücknehmen. Denn im „Paradies der Unschuldigen“ ist die Kundin das zentrale Motiv, nicht die Marke.

Julian Zigerli

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Julian Zigerli designed technisch hochstehende Mode welche einfach zu tragen sowie modernd, zeitlos und funktional ist. Der verspielte und smarte Touch wird von den auffälligen Print Designs verstärkt. Für diese ist das Label auch bekannt. Oft arbeiten sich auch mit internationalen Künstlern und Designers zusammen um ihre Prints zu kreieren.

Die mühelose Zusammenarbeit zwischen Kunst und Fashion ist einzigartig in ihrer Form. Liebe, Farbe, Humor und Optimismus sind die Grundwerte des Brands.

Bis heute hat Julian Zigerli seine Kollektionen in  Paris, Berlin, London, Milan, New York, Beijing and Seoul präsentiert. Wir sind gespannt was das Label neues kreiert.

Risa

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Seit November letzten Jahres hat sich eine neue Perle in das Geroldsareal eingenistet. Die RISA Hutmanifaktur ist jedoch schon lange im Geschäft.

1919 gründete Marin Geissmann in der Blütezeit der Freiämter Strohindustrie eine kleine Hutmanufaktur, die hauptsächlich Damenhüte aus Stroh herstellte.

In der Zwischenzeit hat sich die Firma verändert und der heutigem Zeit angepasst. Die Qualität der Hüte ist immer noch auf höchstem Niveau.

Ihre Eigenprodukte werden in liebevoller Handarbeit in ihrer Manufaktur in Hägglingen Kanton Aargau hergestellt. Der Betrieb arbeitet mit bis zu 100 Jahren alten Maschinen und setzt auf das traditionelle Hutmacherhandwerk. Ihre Produktpalette reicht vom klassischen Zylinder bis zum topmodischen Trilby. All Halbjahr entstehen wieder neue Modelle und Kreationen aus der Werkstatt von Huber.

 

Schweizer Designer – Schönstaub

Zaubert euch ferne Galaxien oder Palmenjungel in das Wohnzimmer mit den Teppichen von Schönstaub!

Der Traum von Schönstaub begann mit der Diplomarbeit von Nadja Stäubli. Sie war im letzten Jahre ihres Fotografiestudiums an der ZHdK und zusammen mit ihrem Kollegen David Schönen stellte sie das Konzept für ihr Label auf die Beine. 3 Jahre später leitet sie immer noch extrem erfolgreich ihr Unternehmen.

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Ihre Teppiche zieren international in Hotels, Warenhäusern und unzählige Wohnen die Böden und teils sogar die Wände. Schönstaub ist  auch im neuen 25 hour Hotel zu sehen. Auch hat das zürcher Label schon einige Kollaborationen mit bekannten Labels gehabt. EnSoie, Soeder und Terazzo um nur einige zu nennen.

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Nebst den Teppichen designed sie auch Badetücher, Keramik, und Möbel. Die Textilien werden in Zürich designed und im Iran hergestellt. Jedes der einzelnen Stücke ist gewoben und wichtig! nicht gedruckt.

Wir sind gespannt was Nadja Stäubli in der Zukunft noch kreieren wird!

Für mehr Schönstaub -> https://www.schoenstaub.com/