Objekte der Begierde

Genug von der IKEA Wohnästhetik? Die Herren von Obbjekt erzählen uns, wie sie zu ihrem Vintage Möbelgeschäft gekommen sind.

Wie seid Ihr zum Laden gekommen?

Daniel und ich sind Cousins. Aber nicht nur das, wir sind auch gute Freunde. Den Wunsch, einen Vintage Interior-Laden zu eröffnen, hatte Daniel bereits seit längerem. Vor ein paar Jahren führten ein fröhlicher Abend und ein paar Gläser Wein zum Entschluss, das Projekt gemeinsam anzugehen. Inzwischen sind wir von unserem ersten Standort ein paar Meter weiter in ein sehr viel grösseres Ladenlokal an der Badenerstrasse 134 umgezogen.

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Wie findet Ihr die Produkte für euer Sortiment?

Vieles finden wir auf Händler-Antikmärkten im Ausland. Das Angebot in England und den Nachbarländern ist sehr viel grösser als in der Schweiz. In Frankreich und Italien gibt es auch öffentliche Antik-Märkte, wo sich durchaus noch Trouvaillen finden lassen. Eine wichtige Quelle ist auch unser Netzwerk, das wir von Anfang an mit grossem Aufwand aufgebaut haben und laufend erweitern. Heute tauschen wir mit anderen Händlern Wissen und Waren aus, und Leute, die Schönes entdeckt haben, kommen mittlerweile von selbst auf uns zu. Zudem ergänzen wir unsere Vintage-Stücke mit ausgesuchten Produkten aus kleinen Manufakturen. Wir erwerben eigentlich alles, was uns auch selber gefällt. Damit treffen wir natürlich einen speziellen Geschmack.

Am Anfang mussten wir noch viel mehr Zeit investieren. Aber mit der Zeit hat man ein Netzwerk, tauscht auch unter Händlern Wissen und auch Waren aus und Leute die etwas gefunden haben kommen von selbst auf uns zu. Wir kaufen eigentlich alles ein was uns auch selbst gefällt. Damit treffen wir natürlich nur einen gewissen Geschmack. Bei Liquidations Anlässen findet man eher selten etwas gutes. Da es dann günstig ist, ist man teilweise auch dazu verleitet etwas zu kaufen, was sich danach gar nicht gut verkaufen lässt. Das ist uns zum Beispiel beim Liquidationsverkauf des Baur au Lac vor ein paar Jahren passiert.

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Wie richtet Ihr euer zu Hause ein?

Viele Stücke stammen aus unserem Laden. Aber natürlich kann ich nicht alles mit nach Hause nehmen, was ich gerne würde – meine Frau hat da auch noch ein Wort mitzureden (lacht).

Was verkauft sich am besten?

Licht gewinnt an Bedeutung. Die Leute haben gemerkt, dass die Beleuchtung im eigenen Heim eine extrem wichtige Rolle spielt. Vor allem die alten Leuchtmittel oder die davon inspirierten LED-Glühbirnen werden immer häufiger als Dekorationslicht eingesetzt. Wir beraten unsere Kunden auch dahingehend, welche Leuchtmittel zu welcher Lampe und in welche Räume am besten passen. Gerade Lampen möchten die Kunden oft gerne in echt sehen, weil sie so besser einschätzen können, wie sie wirken. Deshalb kommen sie lieber in unseren Laden, als dass sie online bestellen.

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Die Rückkehr der Hausbar

Hier wird nur mit Stil getrunken. Eine ausgewählte Kollektion an Hochprozentigem sieht auf einem Vintage Servierwagen immer gut aus.

Es ist ein schmaler Grat zwischen “Ich nehme ab und zu einen Aperitiv nach dem Abendessen” und “Ich kipp mir jeden Abend Whisky und Gin hinter die Binde!” Steht die eklektische Alkoholsammlung aus Gin von Limitierter Auflage und italienischem Bitter auf einem Vintage Barwagen ist der Fall klar: Hier wird nur mit Stil getrunken und der Eigentümer kann sogar den einen oder anderen Drink mixen – auch wenns bloss der klassische Negroni ist.

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SERVICEWAGEN MIDCENTURY – 650 CHF

VINTAGE, ART DECO & MIDCENTURY

Die Vintage Klassiker von STORES & GOODS Member Store oBBjekt haben wahrscheinlich schon einiges an Hochprozentigem ausgestellt. Der Servicewagen Art Deco sieht nach 30er-Jahre aus und ist für sein geschätztes Alter noch in Topform. Der Mid Century Klassiker ganz nach dem Klassiker von Cesare Lacca aus Messing und Holz bietet jedem edlen Tropfen eine elegante Plattform.

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STORES & GOODS - Bar Trolley - Hausbar mit Stil - Zurich Shopping Shop Local

Produkte Im Titelbild

Armspange  – frohsinn

Kissen  – frohsinn

Seife – Spitzenhaus

Vase – Changemaker