Objekte der Begierde

Genug von der IKEA Wohnästhetik? Die Herren von Obbjekt erzählen uns, wie sie zu ihrem Vintage Möbelgeschäft gekommen sind.

Wie seid Ihr zum Laden gekommen?

Daniel und ich sind Cousins. Aber nicht nur das, wir sind auch gute Freunde. Den Wunsch, einen Vintage Interior-Laden zu eröffnen, hatte Daniel bereits seit längerem. Vor ein paar Jahren führten ein fröhlicher Abend und ein paar Gläser Wein zum Entschluss, das Projekt gemeinsam anzugehen. Inzwischen sind wir von unserem ersten Standort ein paar Meter weiter in ein sehr viel grösseres Ladenlokal an der Badenerstrasse 134 umgezogen.

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Wie findet Ihr die Produkte für euer Sortiment?

Vieles finden wir auf Händler-Antikmärkten im Ausland. Das Angebot in England und den Nachbarländern ist sehr viel grösser als in der Schweiz. In Frankreich und Italien gibt es auch öffentliche Antik-Märkte, wo sich durchaus noch Trouvaillen finden lassen. Eine wichtige Quelle ist auch unser Netzwerk, das wir von Anfang an mit grossem Aufwand aufgebaut haben und laufend erweitern. Heute tauschen wir mit anderen Händlern Wissen und Waren aus, und Leute, die Schönes entdeckt haben, kommen mittlerweile von selbst auf uns zu. Zudem ergänzen wir unsere Vintage-Stücke mit ausgesuchten Produkten aus kleinen Manufakturen. Wir erwerben eigentlich alles, was uns auch selber gefällt. Damit treffen wir natürlich einen speziellen Geschmack.

Am Anfang mussten wir noch viel mehr Zeit investieren. Aber mit der Zeit hat man ein Netzwerk, tauscht auch unter Händlern Wissen und auch Waren aus und Leute die etwas gefunden haben kommen von selbst auf uns zu. Wir kaufen eigentlich alles ein was uns auch selbst gefällt. Damit treffen wir natürlich nur einen gewissen Geschmack. Bei Liquidations Anlässen findet man eher selten etwas gutes. Da es dann günstig ist, ist man teilweise auch dazu verleitet etwas zu kaufen, was sich danach gar nicht gut verkaufen lässt. Das ist uns zum Beispiel beim Liquidationsverkauf des Baur au Lac vor ein paar Jahren passiert.

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Wie richtet Ihr euer zu Hause ein?

Viele Stücke stammen aus unserem Laden. Aber natürlich kann ich nicht alles mit nach Hause nehmen, was ich gerne würde – meine Frau hat da auch noch ein Wort mitzureden (lacht).

Was verkauft sich am besten?

Licht gewinnt an Bedeutung. Die Leute haben gemerkt, dass die Beleuchtung im eigenen Heim eine extrem wichtige Rolle spielt. Vor allem die alten Leuchtmittel oder die davon inspirierten LED-Glühbirnen werden immer häufiger als Dekorationslicht eingesetzt. Wir beraten unsere Kunden auch dahingehend, welche Leuchtmittel zu welcher Lampe und in welche Räume am besten passen. Gerade Lampen möchten die Kunden oft gerne in echt sehen, weil sie so besser einschätzen können, wie sie wirken. Deshalb kommen sie lieber in unseren Laden, als dass sie online bestellen.

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Se mettre sur son 31

Gabrielle Lommel im Kurzinterview erklärt warum sie für Ihren Laden 6000km quer durch Europa gefahren ist und was der Name G31 bedeutet.

Gabrielle Lommel führt seit bald zwei Jahren die kleine Schuhboutique am Bleicherweg, ein Steinwurf entfernt vom Zürcher Paradeplatz. Wir haben ein paar Fragen gestellt:

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Wie bist du dazu gekommen eine Schuhboutique zu eröffnen?

Ich war bis vor bald drei Jahren in Werbeagenturen und Marketing Positionen tätig. Die Vorstellung einmal einen eigenen Schuhladen zu führen war aber nicht neu, sondern schon immer da, mal mehr Tagtraum mal konkreter. Während einer Auszeit entschloss ich mich dann das Wunschprojekt in die Realität umzusetzen. Ich nahm mir Zeit für die ganze Planung und begann nach einem passenden Ort zu suchen. Das ging dann viel schneller als ich mir das vorgestellt hatte. Von Businessplan bis zur Eröffnung vergingen gerade mal neun Monate.

Wie wählst du die Produkte aus, welche du in deinem Laden verkaufst?

Nachdem wir vor zwei Jahren ein Ladenlokal hier am Bleicherweg gefunden hatten, mussten wir so schnell als möglich Lieferanten finden. Wir sind damals in drei Monaten ca. 6000 Kilometer durch Europa gefahren, um die besten Schuh- und Accessoires Hersteller zu aufzuspüren. Bei einigen Produzenten konnten wir auch die Fabrik besichtigen. Grundsätzlich werden alle hier verkauften Produkte in Europa hergestellt.

Was bedeutet der Name G31?

Der Name setzt sich aus zwei Dingen zusammen. Das “G” steht für Gabrielle und die “31” von der französischen Redensart „se mettre sur son 31“, auf Deutsch „sich schön anziehen“.

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Das Sortiment im Store umfasst unter anderem folgende Designer:  Véronique Mergeay, Nathalie Verlinden, Raëlle Zurich, François Najar, Dany G., Pons Quintana, Fred de la Bretonière.

 

A bag for all seasons

Raëlles Taschen sind zeitlos, schlicht und zweckmässig. Eine Tasche für jede Jahreszeit.

Stil überdauert Trend. Davon ist Rahel Blum fest überzeugt. Im Sommer 2016 gründete die Zürcher Designerin unter dem Pseudonym RAËLLE ZURICH ihr eigenes Label unter welchem Namen sie schlichte und zweckmässige Taschen produziert. “Galaxieprints auf Leder wird es auf meinen Taschen wohl nie geben,” meint sie und bezieht sich dabei auf die Trends der diesjährigen Lineapelle – der bedeutendsten Leder Messe der Welt – in Milano. Ihr Office Shopper, eine praktische Kombination aus Hand- und Aktentasche gibt es in Schwarz, Grau und Kalkweiss.

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MADE NOT SO MUCH IN ITALY
100% handgearbeitet in Italien – das ist heutzutage nicht mal mehr bei den teuren Brands üblich. Das Leder wird nach China geschifft, dort vernäht, wieder zurück in Italien wird dort die letzte Naht gestochen, welcher Schritt das Label “Made in Italy” rechtfertigt. Die Taschen von RAËLLE ZURICH werden komplett in Italien gefertigt, in einer kleinen Ortschaft, eine Stunde von Ancona, der Hauptstadt der italienischen Marche. Diese ist bekannt für traditionelles Lederhandwerk – in der Region gibt es unzählige Gerbereien.

DIE ZEIT ÜBERDAUERN
Zürich ist mit Marken wie Freitag und QWSTION zwar bekannt für gute Taschen, aber eine die es mit den zeitlosen Klassikern von Prada, Gucci und Co. aufnehmen will fehlt noch. Hochwertiges Rindsleder, massive Goldaccessoires und Baumwollfutter werden bei RAËLLE ZURICH bei jedem Modell vernäht. Die Summe dieser Teile sind selbstsichere Eleganz. Die Tasche wird so nicht nur Trends überdauern, sondern auch den Test der Zeit.

Bei STORES & GOODS gibt es das Modell Office Shopper bei G31 in diversen Farben. Jetzt reservieren!

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Frühlings Lookbook

War alles nur ein böser Traum? Fragt man sich jährlich wenn man im Frühling das Haus seit langem wieder einmal ohne Winterjacke verlassen kann. Die neuen STORES & GOODS Looks sollen Frühlingsgefühle wecken.

War alles nur ein böser Traum? Fragt man sich jährlich wenn man im Frühling das Haus seit langem wieder einmal ohne Winterjacke verlassen kann. Die neuen STORES & GOODS Looks sollen Frühlingsgefühle wecken.

STORES & GOODS - Zurich Shopping Guide - Shop Local Boutiques

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Ambassadoren: Bora Bohème, Sara Gasser, Luca
Fotos: Flavio Leone

 

Abwaschen mit Stil

Bei den Handseifen und Duftkerzen haben sich die speziell riechenden Düfte aus natürlichen Materialien schon längst durchgesetzt. Neu setzt sich der Trend der Luxusdüfte auch beim Spülmittel durch.

Mit seiner neuen Linie “Washing!” lanciert Tom Dixon nicht nur Handseifen in drei Linien, sondern das dazugehörige Spülmittel mit Aloe Vera in schlicht gestalteter Flasche. Schluss mit penetranten künstlich riechenden Flüssigkeiten mit agressivem Branding. So wird der Abwasch von Hand zur stilvollen, wohlriechenden Aktivität und mit dem Verzicht auf die Spülmaschine wird erst noch Wasser und Strom gespart.

STORES & GOODS - Abwaschen mit Stil - Spülmittel WASHING! von Tom Dixon - Shopping Zurich - Shop Local

LUXUS IN DER KÜCHE

Bei den Handseifen und Duftkerzen haben sich die speziell riechenden Düfte aus natürlichen Materialien schon längst durchgesetzt. Wer eine Aesop Seife auf dem Gästebad platziert, hält was von sich und gilt als vornehmer Gastgeber. Neu setzt sich der Trend der Luxusdüfte auch beim Spülmittel durch.

Decorate the kitchen with a few Mearki favorites and create a inspiring atmosphere✨#merakishopdk

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Auch bei STORES & GOODS gibt es diesen Monat Spülmittel in schlichtem Design und natürlichen Düften. Bei Norkind sind zwei Produkte von Meraki zu kaufen. Mit erfrischenden Orangen und Limonen Düften oder frühlingshaften Blumennoten. Die neue Linie “Washing!” von Tom Dixon gibt es demnächst bei The Chair im Viadukt.

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Sand Dunes Clean Dishes von Meraki. Jetzt kaufen.

 

Die Rückkehr der Hausbar

Hier wird nur mit Stil getrunken. Eine ausgewählte Kollektion an Hochprozentigem sieht auf einem Vintage Servierwagen immer gut aus.

Es ist ein schmaler Grat zwischen “Ich nehme ab und zu einen Aperitiv nach dem Abendessen” und “Ich kipp mir jeden Abend Whisky und Gin hinter die Binde!” Steht die eklektische Alkoholsammlung aus Gin von Limitierter Auflage und italienischem Bitter auf einem Vintage Barwagen ist der Fall klar: Hier wird nur mit Stil getrunken und der Eigentümer kann sogar den einen oder anderen Drink mixen – auch wenns bloss der klassische Negroni ist.

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SERVICEWAGEN MIDCENTURY – 650 CHF

VINTAGE, ART DECO & MIDCENTURY

Die Vintage Klassiker von STORES & GOODS Member Store oBBjekt haben wahrscheinlich schon einiges an Hochprozentigem ausgestellt. Der Servicewagen Art Deco sieht nach 30er-Jahre aus und ist für sein geschätztes Alter noch in Topform. Der Mid Century Klassiker ganz nach dem Klassiker von Cesare Lacca aus Messing und Holz bietet jedem edlen Tropfen eine elegante Plattform.

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STORES & GOODS - Bar Trolley - Hausbar mit Stil - Zurich Shopping Shop Local

Produkte Im Titelbild

Armspange  – frohsinn

Kissen  – frohsinn

Seife – Spitzenhaus

Vase – Changemaker

Eine Ode an Zürich

Der Bericht über die Schoppingmeilen Zürichs – übersichtlich unterteilt in die spannendsten Quartiere der Limmatstadt.

Das Stadtgebiet von Zürich wurde vor über 100 Jahren in 12 Kreise aufgeteilt. Die Shoppingtour nach Charakter dieser Kreise zu planen ist aber ein Fehler, denn die Spannendsten Boutiquen und Stores liegen irgendwo dazwischen – Einige an Strassen, die seit jeher als Shoppingmeilen gelten, wie die Bahnhofstrasse, andere an erst neulich entstandenen Hotspots, wie die Viaduktbögen oder die noch entstehende Europaallee. Wer sich aber nur nach solchen Destinationen orientiert verpasst das meiste, denn die wirklich interessanten Orte liegen meist nur wenige Gehminuten entfernt in einer Seitenstrasse oder Versteckt um eine Ecke. Eine kurze Einführung:

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Bahnhofstrasse – Kreis 1

Die Bahnhofstrasse ist fest in Händen der Textil Riesen, grossen Brands und Retailern – wer nach speziellen Läden sucht der muss aber nur wenige Schritte weg von der meist hoffnungslos überfüllten Strasse gehen und stösst auf komplett einzigartige Ladenkonzepte mit Seele und Handwerkskunst. Vom Hauptbahnhof her also nicht in die Bahnhofstrasse einbiegen, sondern eine Strasse weiter, in die Lintheschergasse. Bei Roma Shoes stehen in minimalistischer Atmosphäre unzählige Schuhe von kleineren Europäischen Marken und Kollaborationen mit den angesagtesten Designern. Jeder Schuh erzählt eine Geschichte. Dasselbe für Kleider findet man in der Schwester Boutique Boutique Roma ein paar Schritte weiter an der Pelikanstrasse.

Auf dem Weg dorthin am besten weiterhin von der Bahnhofstrasse fernbleiben und mit einem kleinen Umweg bei The Gallery vorbei. Hier den Einkauf von etwas bekannteren Brands verbinden mit einem gesunden Smoothie von der ladeneigenen Juice-Bar. Wen es trotzdem an die Touristenmeile zieht geht am besten bei Modissa vorbei. Eines der wenigen verbleibenden Schweizer Modeinstitutionen an bester Lage, inklusiv Rooftopbar um sich nach Umkleidekabinen Marathon auszuruhen.

Als Tourist soll man sich die Kuttelgasse nicht entgehen lassen für den perfekten “Picturestop”. Oben angekommen aber nicht umkehren sondern weitergehen, denn in den engen Gassen zwischen hier und Limmat verstecken sich ein paar Perlen. Eine weitere Zürcher Institution ist der Fidelio women beim Münzplatz – eine Herrenfiliale ist an der naheliegenden Nüschelerstrasse eingemietet.

Um die St. Peterskirche liegen zudem Salvatore Schito – italienischer Touch, Sibler – Alles für Küche und Haushalt, Maison Gassmann – moderne Schlichtheit, kombiniert mit Klassikern und Maud – moderne kleine kleine Labels mit 60er-Einschlag. Weiter Richtung See liegt das Spitzenhaus – nur schon die Architektur und das Interieur der Boutique für Premium Care & Fine Fragrances ist ein Besuch wert.

Weitere Läden, links und rechts der Bahnhofstrasse: AP&CO, Deecee Style, Benci Brothers, Paradis des Innocents, Landolt & Arbenz, G31.

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Kreis 4 – Europaallee bis Kalkbreite

Der Kreis 4 – oder Chreis Cheib – wird oft auf die Langstrasse und Umgebung reduziert – noch immer lastet der Szene ein anrüchiger Name nach. Der ganze Kreis ist aber so divers wie die Stadt selbst. Die Gentrifizierung ist in vollem Gange. Am eindrücklichsten prallen bei der Hohlstrasse die Gegensätze aufeinander. Dort treffen die hohen Glaskuben der neuen Europaallee auf den Multi-Kulti Schmelztiegel der Langstrasse. Auf beiden Seiten gibt es aber interessante Shops. Schlicht und international wie die Europaallee selbst gibt sich Kevin in the Woods, designer outdoor wear für urbane Stadtfüchse.

Der moderne Dandy geht zu Kenner an der Müllerstrasse und lässt sich mit Tweed Anzug, Hut und Gehstock ausstatten. An der Grüngasse liegt der erste Shop von VIU, dem inzwischen international bekannten Schweizer Brillenlabel.

Zwischen Stauffacherplatz und Kalkbreite entlang der Badenerstrasse – einer der längsten Strassen der Stadt – findet man unzählige Shopping Juwelen: Making Things – Frauen Fashion und Accessoires, Obbjekt – Vintage möbel und Interior Design, Street-Files (zweite Filiale am Viadukt im Kreis 5) – Fashion fürs junge, urbane Publikum, QWSTION Invites – Flagship Store der Schweizer Taschenmarke mit Platz für kleine Brands, Norkind – alltägliche Dinge für Gross und Klein.

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Kreis 5 – Hauptbahnhof bis Viadukt

Der Weg vom Hauptbahnhof in Richtung Bahnhof Hardbrücke ist eine Art Zeitreise. Bindeglied vom Museum für Gestaltung bis zu den Viaduktbögen die zum alten Bahnhof Letten führen ist die Josefstrasse. Sie verbindet über 100 Jahre alte Alleen und Häuser mit den neuen Hochhäusern im ehemaligen Industriegebiet um Maag Areal und Escher-Wyss-Platz. Gleichzeitig ist die Strasse ideal für eine kleine Shopping-Tour. Nur 100 Meter vom Hauptbahnhof liegt Beige, Männer- und Frauen Boutique gegenüber voneinander – Schweizer Fashion und Interiordesign. Ein paar Schritte weiter bietet Asandri auf wenigen Quadratmetern elegante Kleidung für die Frau. Auch kulinarisch hat es die Strasse in sich. Asiatisches aus Macau bei Wesley’s Kitchen, modern und lokal im Josef oder Fleisch und Wurst bei zum Fink. Gegenüber von genau jenem Restaurant liegt Dotti’s, wo Vintage Liebhaber auf ihre Kosten kommen. Auf einer Bank beim Röntgenplatz eine kurze Pause einlegen und dann weiter Richtung Viadukt.

Der alte Viadukt zieht sich wie ein Rückgrat durch den Kreis und dient zugleich als eine Art Trennlinie für den alten und neuen Teil des Quartiers. Noch immer fahren gelegentlich Züge über die Geleise. 2010 Wurde mit dem Umbau der Bögen und Nutzung als Raum für Kultur- und Detailhandel eine neue Shoppingmeile ins Leben gerufen. Am unteren Ende bieten regionale Delikatessenhändler, Bäckereien, Metzgereien und Fischhändler alles für Gaumen an. Das Restaurant Markthalle verarbeitet die Köstlichkeiten in beste Gerichte.

Eine Vielfalt an Boutiquen machen den Viadukt schon fast zum Tagesausflug – so viel gibt es zu sehen und entdecken. Sibler hat hier eine zweite Filiale (die erste beim Fraumünster im Kreis 1), Kitchener – Design Boutique aus Bern – bietet alles von Kleidern bis zu Küchenutensilien, Street-Files (ebenfalls eine zweite Filiale, die erste im Kreis 4 an der Badenerstrasse) verkauft Labels wie z.B. Sandqvist – alles für die urbane, junge Kundschaft. Bei The Chair findet man eklektisches Interior Design – z.B. Tom Dixon, HAY oder Moooi.

Der Cabinet Store ein paar Schritte weiter bietet das Pop-In-Store Konzept an: heisst der Laden erfindet sich immer wieder neu. Ein Aufwändig kuratiertes Angebot von Kleidern, Interior-Accessories und sonstigen Kuriositäten. Am oberen Ende des Viadukts noch etwas für die Velo-Liebhaber. Bei Velonauta findet man nicht nur Velos von Schindelhauer und Bella Ciao sondern auch jeglichen Zubehör von Brooks oder Pedaled. Wer am Ende angekommen ist, und noch nicht am Ende ist, findet weitere einzigartige Shops an der Geroldstrasse, inklusive urbanem Garten mit eigenem Restaurant im Frau Gerold’s Garten. Wer dort keinen Platz mehr findet setzt sich ein paar Meter nebenan auf die Josefswiese.

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Das Seefeld

Das Seefeld ist vor allem im Sommer ein Hotspot für Stadtbummler und Touristen, von wo aus ein Sprung in den kühlen See nur ein kurzer Spaziergang entfernt ist. Das Quartier bietet aber auch in den kühlen Jahreszeiten vieles. Entlang der Seefeldstrasse tummeln sich seit jeher Designer Secondhand Läden und kleine Inhabergeführte Boutiquen mit eigenem Charme.

Der Anfang macht der Monadico Concept Store. Das Angebot ein Mix aus Fashion, Accessories und Interior – Neue junge labels gemischt mit Vintage Unikaten aus aller Welt. Gleich nebenan gibt es den vielleicht besten Sushi von Zürich. Beim Ginger wird mit leidenschaftlichem Understatement roher Fisch von höchster Qualität aufgetischt.

Ein paar Schritte weiter bietet Stereo Fashion ebenfalls modisches Understatement für Frau und Mann – Labels wie Drykorn, Circolo, 7 for all Mankind und Closed bieten Fashion für Alltag sowie auch den ganz speziellen Anlass.

Bei Frohsinn by Atelier Zürich hat man beim Eintreten in den Laden das Gefühl man ist in einem Kolonialwarenladen aus dem frühen 20. Jahrhundert gelandet. Kissen mit Palmenmuster, orientalische Raumdüfte würzen die Luft, edle Hölzer und Keramik aus aller Welt. Die wilde Eleganz des Ladens überrascht nicht, denn die Schöpferinnen von Atelier Zürich sind ebenfalls verantwortlich für das Interior Design des Restaurant Razzia – ein weiteres kulinarisches Juwel im Seefeld – sowie den weit über die Schweizer Grenzen bekannten Sternen Grill beim Bellevue.

Vielfach nennt sich “Das kleine Design Shopping Center”. Das Konzept ist einfach, unabhängige Schweizer Designer haben die Möglichkeit Ihre Produkte im Laden auszustellen und zu verkaufen. Der Laden wird so zum spannenden Mix aus Accessoires für die Inneneinrichtung – Gadgets für den Alltag und Mode. Ein paar Schritte weiter bietet Golden Carrot Schuhwerk für die Frau. Für Schuhe des Labels Chie Mihara kommen Kunden nicht nur aus der Limmatstadt in den hübschen Laden.

Gleich beim Bahnhof Tiefenbrunnen – fast am Ende der Seefeldstrasse – entstand vor kurzem das Kornsilo. Die alte Mühle beherbergt das Mühle Museum Mühlerama sowie das neu eröffnete Kaffee Kornsilo. Ein Ausflug lohnt sich aber nicht nur deswegen. Gleich nebenan hat sich die kleine aber feine Designboutique Mir – Schönes Schmückt eingenistet. Der Laden ist Juwelier und Fashionstore.

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Niederdorf – Altstadt

Das Niederdorf hat sich äusserlich zwar wenig verändert – noch immer ein beliebter Stadtteil für Touristen – hat sich das Angebot an Läden stark verschoben. Viele kleine Shops und Bars haben über die Jahre geschlossen und wurden durch grosse Labels wie Vero Moda, H&M und COS ersetzt. Ein paar Boutiquen konnten sich mit einem Mix an spannendem Angebot und guter Lage über die Jahre behaupten.

Der Schuhladen Fera an der Niederdorfstrasse ist bereits in zweiter Generation seit 1979 und bietet Lederwaren für Mann und Frau mit italienischem Flair.

Ethik Küsst Ästhetik ist das Mantra von Changemaker an der Marktgasse. Produkte aus fairer Produktion und naturbewusstem Umgang mit Materialien. Korbwaren aus Afrika, Wohnaccessoires, Geschirr und Mode.

Wer seine Shoppingtour hier beendet geht für Speis und Trank ins Baltho Restaurant & Bar im neurenovierten Hotel Marktgasse – mit dem Swiss Negroni kann man den Trend von Shop Local auch an der Bar fortführen.

Vetements zieht nach Zürich!

Die Französische Modemarke Vetements verlegt ihren Hauptsitz in die Schweiz. Wir heissen Demna Gvasilia und sein Team herzlich in Zürich willkommen!

Modefans hört her! Das Modelabel der Stunde zieht nach Zürich! Die Französische Modemarke Vetements verlegt ihren Hauptsitz in die Schweiz.

Chef Designer Demna Gvasilia hat seine Anfänge in der Royal Academy of Arts in Antwerpen gemacht. Nach seinen Abschluss ist er weiter zu Grossen Modehäusern wie Maison Margiela und Louis Vuitton wo er Leiter der Design Teams war.

Vor drei Jahren hat er erfolgreich sein eigenes Label VÊTEMENTS gegründet. Nach jedem Launch fliegen die Kleider ab den Stangen und sind innert Stunden ausverkauft.

Ihr wollt auch ein Vetements Teil? Schaut bei Boutique Roma vorbei sie helfen euch weiter!

Wir heissen Demna Gvasilia und sein Team herzlich in Zürich willkommen!
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-> Goods von Boutique Roma

Another Day of Sun – Das “La La Land” Outfit

Die passenden Outfits zum Film aus den Läden von Zürich.

“Another day of Sun” singen eine handvoll junger Los Angelees am Anfang von La La Land – gerade nominiert für 14 Oscars. Der Film ist ironisch aufgeteilt in vier Jahrezeiten – Winter, Frühling, Sommer, Herbst und wieder Winter – in L.A. herrscht bekanntlich jahraus, jahrein mildes Klima. So stehen die Jahreszeiten im Film wohl eher metaphorisch für den Zyklus der Beziehung von Mia (Emma Stone) und Sebastian (Ryan Gosling) der beiden Hauptcharakteren.

Die Outfits aller Protagonisten sind – wie die Kulisse – durch den ganzen Film farbenfroh. Mias Kleider wechseln von Blau zu Gelb zu Grün und Rot, während Sebastian stets in perfekt sitzenden Woll-Anzügen durch die Szenen tanzt, steppt und singt. Mit folgender Auswahl aus den STORES & GOODS Produkten bringst du bereits jetzt den Frühling in den Alltag – “Ready for the first day of sun”!

Seidenkleid – Forte_Forte

CHF 560.00

Damen Boot – Véronique Margeay”

CHF 333.00

Smoking – Drykorn

CHF 569.00

Herren-Monk – Benci Brothers

CHF 589.00

Pumps – Francois Najar

CHF 242.00

Goldenes Kleid – Samt

CHF 375.00

Boutonnière – Kenner

CHF 75.00

Sonnenbrille – VIU

CHF 175.00

Haarkamm – Biene

CHF 80.00

Cocktailkleid – MOD LUX

CHF 298.00

Seidenbluse – Etro

CHF 550.00

Printjupe – Essentiel Antwerp

CHF 239.00